Bereits in der Antike wurde für damalige Verhältnisse sehr viel Wissen strukturiert gesammelt. Dies allerdings mit dem kleinen Unterschied zu heute, dass die Informationen noch auf Schriftrollen aus Papyrus geschrieben wurden. Heutzutage verfügen wir über viel mehr gesammeltes Wissen, dieses ist zwar digital gespeichert, allerdings in unterschiedlichsten Datenformaten und verteilt über die ganze Welt in verschiedensten Datenquellen. In der antiken Bibliothek von Alexandria (ca. 300 v. Chr.) gab es bereits so viele Schriftrollen, dass man ein Schlagwortverzeichnis benutzte, um exakt die Rolle mit den Informationen zu finden, die man gerade suchte.

Mit so einem Verzeichnis oder Index, kann man in sehr kurzer Zeit die Information lokalisieren, die man benötigt. Google funktioniert ähnlich und Millionen von Menschen machen täglich davon Gebrauch.

Problematisch wird es, wenn wir Daten aus vielen unterschiedlichen Datenquellen benötigen, um eine konsolidierte Information daraus zu generieren. So zum Bespiel wenn Sie wissen wollen, wieviele Ihrer Kunden aus Indien sich gerade in Ihren dortigen Filialen und Online ein neues iPhone mit einer gesponserten Prepaid-Karte eines lokalen Providers bestellen.

Streng genommen ist das Schlagwortverzeichnis nichts anderes als ein Index über die Schlagwortverzeichnisse aller verfügbaren Bücher.

Wir haben dieses Prinzip zum ersten mal bei einem Kunden mit Milliarden von Datensätzen und extrem komplexen Datenstrukturen implementiert. Es ermöglichte ihm nun einen konsolidierten Blick auf seine gesamte Datenbasis ohne eine neue Datenarchitektur zu erstellen oder Daten massenhaft zu bewegen. Data Warehouse und In-Memory Technologien schieden entweder aufgrund der Kosten oder der fehlenden Echtzeit-Auswertung aus. Konkret haben wir gerade einmal ein Zehntel der Hardware benötigt, welche eine Alternativlösung benötigt hätte.

Im Rahmen dieses Projekts stellten wir zu unser Verwunderung fest, dass bisher niemand diesen Ansatz  konsequent technologisch umgesetzt hat. Wir haben die Grundidee noch weiter verfeinert, indem wir Abfragen zunächst auf dem Index ausführen, da dieser meist schon aussagekräftige Metainformationen zum Ergebnis liefert. Erst dann holen wir je nach Bedarf die Daten gezielt aus den Originalquellen ohne komplexe Abfragen an diese stellen zu müssen und setzen so die Daten zu sinnvollen Informationen in bislang unvorstellbarer Geschwindigkeit zusammen. Letztlich haben wir diesen Lösungsansatz zum Patent angemeldet und sind nach unserem Kenntnisstand die einzigen am Markt, die diese Philosophie zur Produktreife gebracht haben.

Wie wär’s, wenn auch Sie von einem bewehrten Ansatz mit intelligenter Technologie profitieren könnten? Besuchen Sie uns doch auf www.datawerks.com oder schreiben Sie uns an contact@datawerks.com.

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