Ein revolutionäres Real Time Big Data Projekt.

3 Wünsche sollten unserem Kunden erfüllt werden: 

1. rundum faszinierte Parkbesucher 

2. 20% operative Marge 

3. 500 Millionen Dollar Umsatzplus 

Die Vorgeschichte: Aufbruch in eine neue Welt.

Ein amerikanisches Fortune-100-Medienunternehmen hatte sich zu einem großen Schritt entschieden: Nicht weniger als eine Milliarde Dollar sollte in die digitale Infrastruktur der beliebten Themenparks des Konzerns investiert werden.

Das Ziel: eine perfekte 360° Customer Experience. Die Erlebnisse der Besucher sollten eine völlig neue Dimension erreichen – durch individuellste Kundenbetreuung (namentliche Ansprache, persönliche Angebote, Glückwünsche etc.) und eine perfekte Steuerung des Personaleinsatzes an den Attraktionen; kurz gesagt: durch mehr Magie.

Ein Armband, das die Besucher verzaubert.

Zur Realisierung der neuen Erlebniswelt wurden spezielle RFID-Armbänder entwickelt, die  jeden Gast während seines gesamten Aufenthalts begleiten – als Eintrittskarte, Hotelschlüssel, Vorzugs-Verifikation und virtuelles Geld für Snacks, Getränke oder Souvenirs.

(caption am Armband) Das personalisierte RFID-Armband macht den Parkbesuch zum individuellen Erlebnis.

Gleichzeitig registriert ein dichtes Sensoren-Netz die Bewegungsströme der Besucher und tauscht sich mit einer App aus, die bei der Auswahl von Attraktionen oder bei der Sitzplatzreservierung für die Shows assistiert. Darüber hinaus fließen externe Informationsquellen in die Planung ein, zum Beispiel aktuelle Wetterdaten, um bei drohendem Regen entsprechende Indoor-Angebote zu promoten. Interaktion findet dort statt, wo man geht und (möglichst wenig) steht.

Milliarden Datensätze sind kein Kinderspiel.

Bald erkannte man, dass sich die Umsetzung der ‘Next Generation Experience’ komplexer gestaltete als angenommen. Mehr als 150.000 Besucher täglich generierten in kurzer Zeit knapp 4 Milliarden Datensätze, von denen rund 500 Millionen jeden Tag zu Analysezwecken referenziert werden müssen. Die seit 2009 eingesetzten, ETL- und SQL-basierten Business-Intelligence-Systeme der Freizeitparks stießen schnell an ihre Grenzen. Aussagekräftige Analysen aus den über 40 verschiedenen Datenquellen standen oft erst nach 36 Stunden zur Verfügung – also typischerweise, wenn die Gäste längst wieder zuhause waren. Eine ideale Customer Intelligence Lösung sieht anders aus …

Was eine ideale Customer Intelligence Lösung leisten sollte:

Individuelle Kundenanalyse  61 %

Echtzeit-Informationen über Kundenverhalten und Interaktionen 55 %

Automatische Responses, basierend auf Kundenverhalten 51%

Automatisierte Identifikation der Kundensegmente 46 %

Einfache Handhabung 45 %

Cross-Channel-Integration 37 %

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Wie kriegt man diese Datenflut in den Griff?

Das Management war in Alarmstimmung versetzt, denn das versprochene Parkerlebnis blieb vorerst aus. Um den drohenden Reputationsverlust zu minimieren, musste schnell eine Lösung her. Doch mehrere Anbieter, die vollmundig Abhilfe versprachen, scheiterten und mussten die Arena schon bald mit hängenden Köpfen verlassen. Eine Verbesserung der Situation war nicht in Sicht. Bis man schließlich ein mutiges Experiment wagte: Man beschloss, einen in den USA noch nicht sehr bekannten Spezialisten für Realtime Big Data auf den Plan zu rufen.

Im Sommer 2014 erhielten wir die Chance, die Real-Time-Lösung von dataWerks zu präsentieren und uns mit der Ausgangslage vertraut zu machen. Bestehende, über Jahre gewachsene Datenbanken und Systeme, erwiesen sich als hochkomplex und inkompatibel. Datensätze eines Gastes konnten beispielsweise nicht in Zusammenhang mit Datensätzen desselben Gastes in anderen Quellen gebracht werden. Verlässliche Informationen waren schlichtweg nicht zu erhalten. Im Zuge der Next Generation Experience Initiative kamen weitere Quellen hinzu, die massenhaft Daten generierten.

All dies – die Anzahl der heterogenen Datenquellen, deren Inkompatibilität und das riesige Datenvolumen – bedingten vollkommen inakzeptable Antwortzeiten. Das Minimieren der Latenzzeiten stand zwar seit Jahren im Fokus der hauseigenen Entwicklungsabteilung. Doch konventionelle Data Warehouse Lösungen enttäuschten; ebenso wie die von Analystenhäusern als „marktführend im Bereich der Datenvirtualisierung“ angepriesenen Lösungen.

„Wir brauchen eine Lösung, mit der wir alle Anforderungen noch während des Parkaufenthalts meistern können.“ Parkmanagement

Bühne frei für dataWerks.

Um die Leistungsfähigkeit von dataWerks zu demonstrieren, wurden wir zu einem Proof of Concept eingeladen. Ausgestattet mit einem Desktop-PC flog unser Team in die USA und integrierte dort einige ausgewählte Produktionssysteme. Mehrere Data Mashups wurden erstellt, und die Antwortzeiten waren mehr als beeindruckend: Volle Information, praktisch in Echtzeit.

Dreifache Beschleunigung mit dataWerks:

  1. Reduzierung des Datenvolumens in der Abstraktionsschicht um durchschnittlich 90%.  Daten werden zu extrem geringen Infrastrukturkosten korrelierbar und adressierbar.
  2. Abwicklung von bis zu 95% der Abfragen (Queries) über die indexierten Daten im dataWerks Layer mit Superfast-Insight-Effekt.
  3. Belastung der Datenquellen ist praktisch nicht mehr messbar. Kein Stress mehr mit den „Herrschern“ über die Quellsysteme.  

Das Projekt kommt in Fahrt! 

Im Oktober 2015 fiel der Startschuss und wir konnten unseren Onsite-Entwickler nach Orlando schicken, um das Projekt zu implementieren. Ein Mann mit fundierter Allround-Expertise für maximale Effizienz. Wie so oft änderten sich die Anforderungen mit dem Fortschreiten des Projekts, und durch die Mehrarbeit erhöhte sich der Termindruck ständig.

Endspurt mit vereinten Kräften

Um den anvisierten Go-Live-Termin zu ermöglichen, unterstützten 4 weitere Entwickler aus unserem deutschen Büro den Kollegen in den USA. Die vorgegebenen Abfragelogiken, wurden in kürzester Zeit verfeinert und an den laufenden Parkbetrieb angepasst. In weniger als 6 Wochen wurden 80% aller  Anforderungen sowie die neue kundenspezifische Business Rule Engine implementiert und getestet.

Am 24. August 2016 um 7 Uhr Ortszeit knallten die Sektkorken: dataWerks ging live! Von nun an stellte ein mehrköpfiges Team sicher, dass das System rund um die Uhr funktionierte und kleinere Fehler schnell behoben werden konnten. Innerhalb der nächsten vier Wochen wurde dataWerks komplett an das Kundenteam übergeben. Im Laufe des ersten Jahres wurde auch der Support sukzessive an den Kunden übertragen, der jetzt selbst in der Lage ist, neue Anforderungen umzusetzen, z.B. das Integrieren neuer Datenquellen und das Definieren neuer Business Rules.

Das ambitionierte Wachstumsziel unseres Kunden „500 Millionen Umsatzplus pro Jahr bei einer operativen Marge von 20 Prozent“ wurde mittlerweile erreicht – mit etwas Magie von dataWerks.

Mit Effizienz zum Ziel:

• 6 Monate netto Time-to-Market

• 99,9% Verfügbarkeit seit August 2016

• 1 dataWerks-Experte vor Ort in den USA

• 4 Remote-Entwickler für kundenspezifische Business Rule Engine

Quellen: HBM und FORBES

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